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Lost Boy

Lost Boy

Johannes Groschupf

Er weiß nicht, wer er ist. Er sucht sich und seine verlorene Liebe in den Clubs von Berlin. Und er verfällt den musikalischen Manipulationen eines charismatischen DJs …

Schlagworte:
Freundschaft, Thriller
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Hamburg und Berlin, u.a. der alte Elbtunnel, der unbenutzte U-Bahnhof unter dem Innsbrucker Platz und der Tunnel der U4, der Keller des ehemaligen Güterbahnhofs Moabit und die alte Zementfabrik Rüdersdorf
Hauptfiguren:
Lennart, Mara, Moe, seine alten Freunde Kaya, Steven und Chris

Inhalt

Verloren in den Tunneln des Vergessens

Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Einziger Anhaltspunkt ist das Foto eines ihm unbekannten Mädchens. Die Suche nach seiner Identität und einer scheinbar verlorenen Liebe führt ihn von Hamburg aus tief in die Clubszene Berlins und auf die Spur eines charismatischen DJs, der Menschen mithilfe seiner Musik manipuliert und kontrolliert. Mit der Zeit wird klar, dass Lennart diesen DJ Bulgur besser kennt, als ihm lieb sein kann...

Zu seinem Thriller wurde Johannes Groschupf u. a. von dem 17-Hz-Infraschallexperiment des Psychologen Richard Wiseman Inspiriert. Wiseman beschallte 700 Menschen mit Musik, unter die ein Infraschall-Ton gelegt war, also ein Ton unterhalb der menschlichen Hörschwelle. Bei der Befragung hinterher gaben 22 % der Teilnehmer an, bei genau den Musikstücken, die mit Infraschall unterlegt waren, Unbehagen, extreme Traurigkeit oder gar Furcht empfunden zu haben.

Über den Autor

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für Die ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits mehrere Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature »Der Absturz«.

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