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Luki-live

Luki-live

Christine Nöstlinger

Bis zu den großen Ferien war alles o.k. mit dem Luki, aber seit er aus England zurück ist, ist das anders: Der Luki hat nämlich beschlossen, eine Persönlichkeit zu werden! Er trägt gebrauchte Klamotten (gegen den Modeterror), fährt ein Uraltfahrrad (gegen den Konsumzwang), strickt (zur Beruhigung) und will in Zukunft nur noch sagen, was er in Wahrheit denkt. Das bringt ihm natürlich eine Menge Ärger ein...

Schlagworte:
Coming of Age, Freundschaft, Komödie
Zeit:
Unbestimmte Gegenwart
Schauplatz:
Eine unbestimmte Stadt in Österreich
Hauptfiguren:
Luki, genannt Luki-live, Ariane, Lukis Mitschüler und seine Lehrerin

Inhalt

Teenager Luki verbringt die Sommerferien in einem englischen College, um seine Englischkenntnisse zu verbessern, damit er die anstehende Nachprüfung schafft. Dass es ihm dort schwer fällt, Freunde zu gewinnen, führt er darauf zurück, dass er zuhause jede freie Minute mit seiner besten Freundin Ariane verbringt. So kann man ja keine eigene Persönlichkeit entwickeln! Am ersten Schultag nach den Ferien taucht ein rundum erneuerter Luki an der Schule auf: Sein schrilles Outfit beeindruckt zwar die Mitschüler sehr, Ariane ist allerdings extrem irritiert. Luki hat sich zudem vorgenommen, seine neue Persönlichkeit nach drei Grundsätzen zu entwickeln, die da lauten: 'Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Vernunft'. Es stellt sich allerdings als verflixt schwer heraus, nach diesen zu leben, ohne 'besserwisserisch, egoistisch und arrogant' rüberzukommen! So gerät Luki schnell allerorten in Schwierigkeiten, speziell mit Ariane, die er plötzlich nicht mehr nur als beste Freundin haben möchte...

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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