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Villa Henriette

Villa Henriette

Christine Nöstlinger

Die Villa Henriette, das Zuhause von Mariechen und ihrer Familie, ist in Gefahr! Oma Henriette, der das Haus gehört, hat finanzielle Sorgen und nun soll das Haus versteigert werden. Wird die Familie ihr geliebtes Zuhause retten können?

Schlagworte:
Coming of Age, Familie, Klassiker, Komödie, Liebe
Zeit:
Unbestimmte Gegenwart
Schauplatz:
Die Villa Henriette, ein altes Jugendstil-Haus
Hauptfiguren:
Mariechen (13), ihre Oma Henriette, ihre Eltern, ihr Großonkel

Inhalt

Eigentlich ist die Villa Henriette ein wunderschönes Jugendstil-Domizil, doch müsste sie dringend renoviert werden. Aber Oma Henriette, der das Haus gehört, ist im Moment wirklich mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Sie ist Partnerin bei einer genialen Erfindung, und wenn die erst einmal in jeder größeren Stadt verkauft wird, hat sie nie wieder finanzielle Probleme. Bis dahin muss die Bank eben mit ihren aufdringlichen Briefen warten. Mariechen, die dreizehnjährige Enkelin, findet die Ideen der Oma zwar immer ganz spannend, doch sie ist über beide Ohren in gleich zwei Jungs aus ihrer Klasse verliebt. Ihre Eltern, die im eigenen Friseursalon genug Schwierigkeiten haben, bekommen erst sehr spät Einblick in die finanzielle Misere, die sich über der Villa Henriette in Form einer Versteigerung zusammenbraut. Glücklicherweise gibt es da noch den Großonkel, der sich seit Jahren nicht aus seinem Gewächshaus fortbewegt hat und kaum etwas versteht, da er ohne sein Hörgerät fast taub ist; doch wenn Not am Mann ist, kann man sich auf ihn verlassen.

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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