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Was kann einer schon tun?

Was kann einer schon tun?

Peer Martin

Schau dir an, was los ist auf der Welt. Diese Idylle trügt. Es ist eine Blase, die jeden Moment zerplatzen kann. Es war auch schön in Nizza, am Tag der Unabhängigkeit. Und auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Es war schön auf der Silvesterfeier am Bosporus. Und dann war da jemand mit der Macht, alles zu zerstören…

Schlagworte:
Migrationshintergrund, Zeitgeschichte
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
verschiedene Schauplätze aus dem Alltag des Autors
Hauptfiguren:
Der Autor Peer Martin im Gespräch mit seinem Hund Lola, seinen drei Kindern, einem deutschen Jugendlichen und einem somalischen Flüchtling

Inhalt

Nicht wegschauen! Lesen! Handeln!

Was kann einer tun angesichts dessen, dass unsere Welt täglich ein Stück mehr aus den Fugen gerät? Angesichts von Flüchtlingsströmen, Klimaerwärmung und Präsidenten, die das Wort Freiheit kaum buchstabieren können? Wie können Jugendliche noch etwas machen aus dem, was ihnen hinterlassen wurde? Peer Martin widmet sich diesen Fragen in vier fiktiven Gesprächen mit völlig unterschiedlichen Figuren: seinem Hund Lola (der naturgemäß einen ganz eigenen Blick auf die Welt hat), einer deutschen Jugendlichen, einem jungen somalischen Flüchtling und seinen eigenen drei Kindern. Über die jeweilige Szenerie – vom einsamen Spaziergang durch eine wunderschöne Landschaft bis hin zur belebten Eisdiele – gelingt es ihm, jedem dieser vier Kapitel eine ganz eigene Atmosphäre zu geben und dabei doch immer die Fragen zu fokussieren, die ihn und uns umtreiben. Was er findet, sind keine klaren Antworten, keine Weltformel. Aber doch ein kleines Stückchen Hoffnung und die Erkenntnis, dass jede kleine Handlung zugunsten unserer Werte uns dem Ziel ein Stück weit näher bringt.

Über den Autor

Peer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Schon als Jugendlicher interessierte er sich neben Basketball, Eckkneipen und Schwarzweißfilmen für das Schreiben, kam allerdings über merkwürdige Kurzgeschichten nie hinaus. Nach einem Sozialpädagogikstudium in Berlin (wo er seine ganz erstaunliche Frau und erste Leserin kennenlernte) arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen.
Diese Erfahrungen und die Erzählungen eines syrischen Freundes brachten ihn schließlich dazu, seinen ersten Roman niederzuschreiben, der auf seinen vielen langen Spaziergängen an den Stränden der Ostseeküste entstand, wo er seine Geschichte zuerst der geduldigen Hündin Lola erzählte.
Seit kurzem lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Lola in Quebec und konzentriert sich ganz auf seine Geschichten (und natürlich seine Kinder).

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