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Was wir nicht wollten

Was wir nicht wollten

Daniel Höra

Fünf Jugendliche wachsen gemeinsam in einer Wohnsiedlung auf. Als sie eines Tages von einer Nachbarin bei der Hausverwaltung angeschwärzt werden, beschließen sie, sich zu rächen. Doch was als an und für sich harmlose Revanche geplant war, gerät völlig außer Kontrolle…

Schlagworte:
Drama, Freundschaft
Zeit:
Unbestimmte Gegenwart
Schauplatz:
Eine Sozialbausiedlung am Rand von Hannover
Hauptfiguren:
Spargel, Betty, Scholle, Tomi (alle 13), Koko (14), Bobbo (15), Heiner (18), Bobbos Mutter

Inhalt

»Wir haben das nicht gewollt. Wir wollten nur so eine Art Gerechtigkeit und dann ist die ganze Geschichte völlig außer Kontrolle geraten.«

Die fünf Freunde Spargel, Betty, Scholle, Tomi und Koko gehen gemeinsam durch dick und dünn. Auch wenn viel gestichelt wird, halten die fünf zusammen und akzeptieren sich mit allen Ecken und Kanten. Als sie eines Tages ungerechterweise von einer Nachbarin bei der Hausverwaltung angeschwärzt werden, beschließen sie, der Nachbarin als Retourkutsche einen Schreck einzujagen. Sie "entführen" ihren geistig behinderten Sohn Bobbo – in der Absicht, ihn vor Einbruch der Dunkelheit wieder nach Hause zu bringen. Leider beobachtet der fiese Heiner die Entführung und behauptet, die Freunde gefilmt zu haben. Er droht ihnen zur Polizei zu gehen, was vor allem für die vorbestrafte Betty eine Katastrophe wäre...

Über den Autor

Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er war nach seiner Schulzeit Taxifahrer, Kellner, Möbelträger, Lagerarbeiter und Altenpfleger, bevor er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachholte. 2009 erschien sein hochgelobtes Jugendbuch-Debüt „Gedisst“. Sein drittes Jugendbuch „Braune Erde“ wurde mit mehreren Preisen bedacht. Daniel Höra lebt als freier Schriftsteller in Berlin.