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Das Blaubeerhaus

Das Blaubeerhaus

Antonia Michaelis

Eine intensive Kinderfreundschaft, ein großartiges Ferienabenteuer und ein verwunschenes Haus voller Geheimnisse.

Schlagworte:
Abenteuer, Freundschaft, Zeitgeschichte
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Ein Haus auf dem Land
Hauptfiguren:
Leo und Imke, beide 10 Jahre

Inhalt

Ein verwunschenes, baufälliges Haus fernab der Zivilisation, zwei Familien, die dort stranden und ein großes Geheimnis, das siebzig Jahre zurückreicht.

Der zehnjährige Leo und die gleichaltrige Imke sind Cousin und Cousine, kennen sich aber nicht besonders gut. Sie leben in Berlin und Hamburg, und während Leos Familie eher alternativ ist, ist Imke ein Kind wohlhabender Großstadteltern.
Als ihre Großtante Lene stirbt, erben die beiden Familien unerwartet ein altes Haus auf dem Land in Brandenburg, von dem sie bisher nichts wussten. In den Ferien fahren beide Familien dorthin. Ihr Plan ist: Zwei Wochen lang im Garten zelten, einen romantischen Urlaub zusammen verbringen und Haus und Grundstück besichtigen, um den Verkaufswert zu schätzen.
Das Blaubeerhaus, wie sie es schnell taufen, ist halb verfallen und mehr als eine Tageswanderung weit vom nächsten kleinen Dorf entfernt. Es gibt keinen Strom und kein fließend Wasser, sondern nur eine Pumpe. Dafür aber jede Menge Blaubeerbüsche, blühende Ranken, und der Wald ist wunderschön und voller heller Lichtungen und kleiner silberner Bäche.
Dumm nur, dass sich gleich in der ersten Nacht ein Marder sich am Auto zu schaffen macht, die Schläuche annagt und es lahmlegt. Noch dümmer – der Handyempfang ist miserabel bis nicht vorhanden, und bald sind auch die Akkus alle. Die Familien sind im Blaubeerhaus gestrandet wie auf einer Insel und müssen sich selbst helfen.
Während die Erwachsenen noch mit dem Schicksal hadern, sind Imke, Leo und ihre Geschwister hingerissen von der wilden Natur, raufen sich immer besser zusammen und stecken schon bald mitten in einem Abenteuer. Denn nicht nur lernen sie den Wald, die Bäche und das Blaubeerhaus mit all seinen Geheimnissen und Verstecken kennen und lieben. Sondern sie merken auch, dass im Blaubeerhaus manchmal seltsame Dinge geschehen: Spukt es hier? Hat der Spuk etwas mit Lenes Vergangenheit und den Ereignissen im Krieg zu tun, über die sie in den alten Tagebüchern lesen, die sie aufgestöbert haben? Und – kann es sein, dass der Geist etwas dagegen hat, dass sie bleiben?

Über die Autorin

Antonia Michaelis, Jahrgang 1979, in Norddeutschland geboren, in Süddeutschland aufgewachsen, zog es nach dem Abitur in die weite Welt. Sie arbeitete u.a. in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Geschichten für Kinder und Jugendliche schreiben. Seit einigen Jahren lebt sie nun als freie Schriftstellerin in der Nähe der Insel Usedom und hat zahlreiche Kinder und Jugendbücher veröffentlicht, facettenreich, fantasievoll und mit großem Erfolg. »Der Märchenerzähler«, ihr erstes Buch für junge Erwachsene, war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

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