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Emm an Ops

Emm an Ops

Christine Nöstlinger

Emma, genannt Emm ist untröstlich: Wegen des neuen Jobs von ihrem Papa muss sie urplötzlich umziehen, von ihrem gemütlichen Dorf in die Großstadt. In der neuen Schule und mit dem Nachbarsmädchen will dann erstmal nichts so richtig klappen. Zum Glück hat sie ihren Opa, dem sie von allem berichten kann und der sie immer versteht.

Schlagworte:
Familie, Freundschaft
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Wien, Krummbach
Hauptfiguren:
Emma (13), ihr Großvater Ops, das gemeine Nachbarsmädchen „die Zimtschnecke"

Inhalt

„Weltweit bester aller Opse" - das ist Emms Großvater, dem sie alles anvertrauen kann. Ein Briefroman und Zwiegespräch zwischen zwei Generationen.

Emma, genannt Emm, 13, hat keine andere Wahl gehabt, sie musste umziehen, weg von Krummbach, ihren Freunden und Ops, ihrem Großvater, an dem sie sehr hängt. Nur weil der Papa ein stellvertretender Schuldirektor werden will, sitzt sie jetzt in Wien. Was hilft es, dass es hier jede Menge Eissalons und Kinos gibt. In Wien kennt sie doch keine Menschenseele außer der Zimtschnepfe, die im selben Haus wie sie wohnt, und mit der sich Emm gleich am zweiten Tag in die Haare gekriegt hat. Am liebsten würde sie auf der Stelle zu ihrem Großvater zurückkehren. Ihr einziger Trost sind zunächst die Briefe, die sie sich schreiben. Ops kann sie alles erzählen: von den Gemeinheiten der Zimtschnepfe, von geschwänzter Schule, von ihrem Schwarm Steffl, der seinerseits nur für vollbusige Siebzehnjährige schwärmt, und von dem Stinkmist, den die Sache mit den geklauten Mathematik-Aufgaben nach sich zieht. Und Ops hat, wie es sich für einen Großvater gehört, für alles Verständnis, für vieles klugen Rat, Geduld und - das Wichtigste - ein großes Herz für seine Enkelin.

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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