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Ilse Janda, 14 oder Die Ilse ist weg

Ilse Janda, 14 oder Die Ilse ist weg

Christine Nöstlinger

Ilse Janda, 14, haut von zu Hause ab. An einem Freitagnachmittag verlässt sie heimlich die Wohnung und steigt in einen roten Sportwagen, der vor der Haustür wartet. Nur ein Mensch glaubt zu wissen, wohin sie fährt: Erika, Ilse jüngere Schwester. Doch als sie Ilse findet, ist alles anders, als Erika gedacht hat …

Schlagworte:
Coming of Age, Drama, Familie
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Eine unbestimmte Stadt
Hauptfiguren:
Ilse Janda (14), Erika (ihre Schwester, 12), Lotte Janda (ihre Mutter), Kurt (ihr Stiefvater) Oliver und Tatjana (Halbgeschwister), Amrei (Ilses Freundin), zwei Großmütter

Inhalt

Erikas ältere Schwester Ilse ist das schönste Mädchen der Schule. Und eines Tages ist sie plötzlich verschwunden. Erika weiß, dass Ilse von zu Hause abgehauen ist, nach England, um dort bei einer Familie als Kinderbetreuerin zu arbeiten. Erika fühlt sich von ihrer Schwester allein gelassen und beschließt, sich auf eigene Faust auf die Suche nach Ilse zu machen. Auf die eigene Familie kann sie nicht zählen, denn dort herrscht nur Unverständnis für das Verschwinden von Ilse. Doch bald schon macht Erika die Entdeckung, dass Ilse gar nicht in England, sondern mit einem jungen Mann nach Italien gefahren ist. Nun muss sie widerwillig doch die Erwachsenen einschalten...

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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