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Lilis Supercoup

Lilis Supercoup

Christine Nöstlinger

Eigentlich verbessert die Lilli die vermasselte Mathearbeit von Klassen-Loser Armin nur, um der Lehrerin ordentlich eins auszuwischen. Lilli ahnt ja nicht, was sie damit alles ins Rollen bringt! Auf einmal soll sie Armin Nachhilfe geben, und dann fährt er auch noch mit ihr und ihrer Freundin Marlen in die Ferien. Das kann ja heiter werden, soviel ist den Mädchen klar. Doch Armin hat mehr drauf, als die beiden dachten …

Schlagworte:
Außenseiter, Humor, Schule
Zeit:
Unbestimmte Gegenwart
Schauplatz:
Eine unbestimmte Stadt
Hauptfiguren:
Marlen, ihre Freundin Lilli, Klassenkamerad Armin, seine Mutter, die Eltern von Marlen und Lilli

Inhalt

Was braucht man, um einen echten Supercoup zu landen? Eine günstige Gelegenheit und ein paar Zufälle, mehr nicht.

Marlen und Lilli sind astrologische Zwillinge und kennen sich, seit sie geboren wurden. Sie haben beinahe ihre gesamte Kindheit zusammen verbracht, jetzt sind sie in der Oberschule und verbringen ihre Nachmittage in der Nachmittagsbetreuung. In ihre Klasse geht auch Armin, dem droht eine Nachprüfung in Mathe, außerdem riecht er stark nach Münsterkäse wenn er sich aufregt. Klar, dass keiner Armin mag. Doch wie das Schicksal so spielt, kann Lilli, die ein richtiges Mathe-Ass ist, ausgerechnet Armins Mathearbeitsheft stibizen, die Aufgaben verbessern und der Lehrerin das Heft wieder unterschieben. Ein richtiger Supercoup! ..der natürlich auffliegt.
Um Wiedergutmachung zu leisten, soll Lilli mit Armin in den Sommerferien für seine Nachprüfung lernen. Als wäre das nicht genug, beschließen die Eltern von Marlen und Lilli kurzerhand, dass er und seine Mutter mit in den gemeinsamen Urlaub fahren sollen. Na toll! Die Ferien sind gelaufen. Dann stellt Marlen fest, dass Armin eigentlich gar nicht so übel ist, und so wird der Sommer doch noch schön...

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

Weitere Titel der Autorin