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Lumpenloretta

Lumpenloretta

Christine Nöstlinger

Glatze und Loretta, kann daraus was werden? Hier der schweigsame Typ, der sich aus purer Sturheit wöchentlich seine Glatze neu schert. Da die quirlige angehende Zirkusprinzessin, die notgedrungen zu viele Grenzen überschreitet. Dann ist da auch noch Locke, die Verwirrung stiftet. Eine Dreiecksliebe ohne Zukunft, sollte man meinen. Aber, wie gesagt: Glatze ist ein sturer Bock …

Schlagworte:
Außenseiter, Familie, Freundschaft
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Reihenhaussiedlung am Rande einer Großstradt wie Wien
Hauptfiguren:
Konrad, genannt Glatze (12 Jahre), seine Freunde Locke, Zecke und Zahn, Nachbarsmädchen Loretta, Lockes Großvater, die Eltern der Kinder

Inhalt

Glatze und Loretta. Loretta und Glatze. Kann daraus was werden?

Als eines Tages die Neue nebenan einzieht ist es um den zwölfjährigen Konrad, genannt Glatze, geschehen. Loretta heißt das Nachbarsmädchen, und sie ist so anders als die anderen Kinder - wild, kurios angezogen, ohne regelmäßige Schulbildung, gar nicht auf den Mund gefallen und mit einem Traum von einer großen Karriere als Zirkusprinzessin. Doch sein Glück hält nicht lange an, denn als sich herausstellt, dass die Eltern von Loretta ihre Kinder vernachlässigen kommt das Mädchen in eine Pflegefamilie weit weg von Glatze. Der macht sich bald schon auf den Weg, um sie zu finden und mit ihr durchzubrennen. Doch er hat die Rechnung ohne Loretta gemacht...

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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