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Spürnase Jakob-Nachbarkind

Spürnase Jakob-Nachbarkind

Christine Nöstlinger

Familie Zwoch hat ein Häuschen geerbt, das sich als veritable Bruchbude herausstellt. Weil die Zwoch-Töchter aber unbedingt dort einziehen wollen machen sie sich mit Nachbarsjunge Jakob auf die Suche: Irgendwo muss doch die Großtante noch einen Batzen Geld haben, mit dem sie das Haus wieder herrichten können?

Schlagworte:
Familie, Freundschaft
Zeit:
Unbestimmte Gegenwart
Schauplatz:
Wien oder eine unbestimmte Stadt
Hauptfiguren:
Jakob Pamperl (11), die Nachbarsschwestern Tete, Pups und Wuzi Zwoch, ihre Eltern

Inhalt

Seit Tagen ist die Knitzdeibl-Erbschaft Dauergesprächsthema in der Familie Zwoch. Ein wunderhübsches kleines Haus in einer stillen Seitengasse ist das, und es wäre wunderschön, hier wohnen zu dürfen. Darin sind sich alle drei Zwoch-Töchter, genannt Tete, Pups und Wuzi, einig. Das Haus ist allerdings eine ziemliche Bruchbude, das wiederherzurichten ein Vermögen kostet. Aber irgendwo muss die geizige Knitzdeibl-Großtante doch ihr Geld versteckt haben, Sparbücher, Wertpapiere und so! Jedenfalls ist Jakob Pamperl, der Wand an Wand mit den Zwochs wohnt und von allen Mitgliedern der Familie bloß „Nachbarkind" genannt wird, fest davon überzeugt und macht sich auf die Schatzsuche.

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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