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Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Kirsten Boie

Der kleine Fuchs hat bei einem Waldbrand seine Familie verloren – zum Glück nimmt Mama Reh ihn bei sich auf. Natürlich will der Fuchs mit seinen neuen Geschwistern mithalten und versucht, ein gutes Reh zu sein. Kann das gutgehen?

Schlagworte:
Außenseiter, Familie, Freundschaft
Zeit:
Unbestimmt
Schauplatz:
Im Wald, auf einer Wiese, in einem Weizenfeld
Hauptfiguren:
Der kleine Fuchs Blau-Auge, Mama Reh, seine Rehgeschwister, der Dachs, die kleine Maus

Inhalt

Eine grandiose Tierfabel über Vertrauen und Freundschaft mit großem Klassiker-Potenzial!

Der kleine Fuchs Blau-Auge hat bei einem Waldbrand seine Familie verloren – zum Glück nimmt Mama Reh ihn bei sich auf. Natürlich will Blau-Auge mit seinen neuen Geschwistern mithalten und versucht, ein gutes Reh zu sein. Doch ein Fuchs ist und bleibt nun mal ein Fuchs, das denken auch die anderen Waldtiere. Und als die kleine Maus verschwindet und kurz darauf auch das Rehkitz Vielpunkt, denken alle, dass der kleine Fuchs damit zu tun hat. Doch Blau-Auge zeigt den Tieren, dass er ein echter Freund ist, auf den man sich verlassen kann. Und schließlich findet er sogar seine Familie wieder.

Über die Autorin

Kirsten Boie ist eine der renommiertesten, erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie wurde 1950 in Hamburg geboren, studierte dort Germanistik und Anglistik. Zwei Semester besuchte sie, gefördert durch ein Auslandsstipendium der Hamburger Universität, die Universität Southampton/Großbritannien. Nach dem ersten Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Englisch promovierte sie im Fach Literaturwissenschaft über die frühe Prosa Bertolt Brechts. Sie arbeitete als Lehrerin in einem Gymnasium, wechselte auf eigenen Wunsch später an eine Gesamtschule. 1983 adoptierte sie mit ihrem Mann ihr erstes Kind. Auf Verlangen des vermittelnden Jugendamtes musste sie ihre Berufstätigkeit aufgeben - so waren die Zeiten damals - , um sich ganz dem Kind widmen zu können. Inspiriert durch die eigene Situation schrieb sie so ihr erstes Kinderbuch »Paule ist ein Glücksgriff«. Ihr Debüt wurde ein beispielloser Erfolg (Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis, Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach; Ehrenliste des Österreichischen Staatspreises für Kinder- und Jugendliteratur). Und Kirsten Boie selbst erwies sich als Glücksfall für die deutsche Kinder- und Jugendliteratur.

Inzwischen sind von Kirsten Boie weit mehr als hundert Bücher erschienen und in zahlreiche Sprachen übersetzt worden, die von ihrer enormen literarischen Vielseitigkeit, großem Einfühlungsvermögen, vor allem aber von ihrem sozialen Engagement Zeugnis geben.

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