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Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte

Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte

Christine Nöstlinger

Cornelius' Vater hat eine neue Freundin. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hat die auch noch eine nervige Tochter. Jetzt heißt es Pläne schmieden, um bloß die Hochzeit zu verhindern! Eine herzerwärmende Geschichte über Kindersorgen, grobe Vorurteile und leise Annäherungen.

Schlagworte:
Außenseiter, Familie, Freundschaft, Humor
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
unbestimmte Kleinstadt
Hauptfiguren:
Cornelius (11 Jahre), Cornelius Vater, Frau Lachs, Anna Lachs (ihre Tochter)

Inhalt

Was ist blöder, als wenn der Vater plötzlich eine neue Frau anschleppt?

Cornelius ist entsetzt: nicht nur muss er erfahren, dass sein Vater eine Freundin hat – sondern die ist auch noch ausgerechnet die Mutter von der Neuen in seiner Klasse, der Anna. Und mit der Anna, das ist sofort glasklar, ist nicht gut Kirschen essen. Das einzig Gute ist, dass sie genauso sehr gegen die Liebelei ihrer Mutter ist wie Cornelius gegen die seines Vaters. Die beiden verbünden sich und schmieden einen Plan, um ihre Eltern auseinanderzubringen. Um ihre Mutter zur Einsicht zu bewegen, reißt die Anna mit Cornelius' Hilfe von Zuhause aus. Doch sie wird schon bald eingefangen und zu ihrer Mutter zurückgebracht. Ein Gutes hat die Aktion trotzdem, denn sie schweißt Anna und Cornelius zusammen und Cornelius muss zugeben, dass die Anna eigentlich ganz nett ist. Nur für ihre Mutter gilt das leider nicht, und das stellt zum Glück bald auch der Vater vom Cornelius fest. So endet die Beziehung zwischen den beiden Erwachsenen, aber die Freundschaft zwischen den Kindern, die hält felsenfest!

Über die Autorin

Christine Nöstlinger, 1936 in Wien geboren, gehört zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. 1970 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, das Bilderbuch »Die feuerrote Friederike«. Heute hat sie über 100 Bücher für alle Altersgruppen herausgebracht, fantastische und realistische, immer sozial engagierte Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt worden sind. Eine ihrer bekanntesten Figuren ist der »Franz«, der mit seinem Charme zum Liebling der Leseanfänger geworden ist. Als Meisterwerk ihrer fantastischen Erzählungen gilt »Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse«. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Christine Nöstlinger, die auch als Journalistin arbeitet und Romane, Essays, Zeitungskolumnen und Lyrik schreibt, hat viele renommierte Literaturpreise erhalten. 2002 war sie die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Astrid Lindgren Gedächtnispreises ALMA. In der Begründung der Jury hierfür heißt es: "Christine Nöstlinger ist eine wahre Nichterzieherin im Sinne Astrid Lindgrens. Ihre vielseitige und äußerst engagierte Tätigkeit als Schriftstellerin ist geprägt von respektlosem Humor, scharfsinnigem Ernst und stiller Wärme, und sie steht vorbehaltlos auf der Seite der Kinder und Außenseiter."

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