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Das U-Boot auf dem Berg

Das U-Boot auf dem Berg

Ulrich Fasshauer

Den Tag, an dem sein Onkel Christoph „vorübergehend“ bei seiner Familie einzieht, wird der schüchterne Mauritius wohl nie mehr vergessen. Denn der ist so gar nicht normal, sondern herrlich durchgeknallt. Mauritius beschließt, ebenso verrückt zu werden wie sein Onkel. Und das, obwohl er sich darüber bewusst ist, dass hinter Christophs Verhalten eine psychische Krankheit steckt...

Schlagworte:
Außenseiter, Familie, Freundschaft
Zeit:
Gegenwart
Schauplatz:
Groß-Solin auf dem Soliner Berg
Hauptfiguren:
Mauritius, seine Eltern, sein Onkel Christoph, Mieke

Inhalt

Die Höhen und Tiefen des Lebens.

Den Tag, an dem sein Onkel Christoph „vorübergehend“ bei seiner Familie einzieht, wird der schüchterne Mauritius wohl nie mehr vergessen. Mit Nietenarmband, Tätowierungen und einem verrückten Grinsen im Gesicht steht Christoph eines Tages vor ihm. Schnell ist klar, dass sein Onkel so gar nicht normal, sondern herrlich durchgeknallt und absolut nicht langweilig ist. Die anfängliche Skepsis wird schnell zur Bewunderung, denn wo Christoph auftaucht, ändert er die Regeln, wie es ihm passt und alles scheint furchtbar einfach zu sein. Deshalb wäre Mauritius gerne ein kleines bisschen wie sein Onkel. Dann würde er sich endlich getrauen, seine Mitschülerin Mieke zu seiner Geburtstagsfeier einzuladen und könnte sich auch besser gegen die Jungs aus seiner Schule wehren, die ihn ständig ärgern. Also beschließt Mauritius, sich bei Christoph anzustecken und ebenso verrückt zu werden wie sein Onkel. Und das, obwohl er sich darüber bewusst ist, dass hinter Christophs Verhalten eine psychische Krankheit steckt.

Über den Autor

Ulrich Fasshauer, geb. 1973 in Köln, wuchs in Türnich, Marburg und Krefeld auf. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln und Paris, lebte zwölf Jahre in Wuppertal, der Stadt der Liebe, heiratete eine Ost-Berlinerin, arbeitete an der Kölner Uni, bekam eine Tochter, zog nach Berlin und ließ alle vernünftigen Lebenswege verstreichen, um endlich Kinderbücher zu schreiben.

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